Weltgebetstag 2018 - Surinam

Freitag, 2. März 2018, um 19.30 Uhr

Im Ref. Kirchgemeindehaus Bäretswil

Kath. Kirche, Evang. Meth. Kirche und Ref. Kirche laden ein.

 

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 120 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen!  

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit  üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1.000 verschiedenen Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause gefunden. Surinams Küsten eignen sich zwar nicht als Badestrände, dafür legen an den unberührten Stränden des Galibi-Naturreservats riesige Meeresschildkröten ihre Eier ab.

Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer Surinam unter ihre Herrschaft. Auf den Plantagen der Kolonialherren schufteten die indigene Bevölkerung und bald auch aus Westafrika verschleppte Frauen und Männer. Ihre Nachkommen stellen heute mit den Maroons und Kreolen die größten Bevölkerungsgruppen. Nach dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. Neben europäischen Einwanderern zog es Menschen aus dem Nahen Osten und den südamerikanischen Nachbarländern nach Surinam.

Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist  heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielen vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. 

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl und war es bis 2015 auch vom Bauxit. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher*innen in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

4.256 Z.m.L.z.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

 

 

 

Minifest 2017 in Luzern

 

 

 

Im Jahre 2014 dienten etwa 24‘000 Ministranten
in den katholischen Pfarreien der Deutschschweiz.

 

 

Rund 8‘000 davon (mit Pfr. A. Burali,
Frau Ruth Toldo, 3 Minis aus Bauma
und 5 Minis aus Bäretswil) machten
sich am Sonntag, 10. September 2017
auf den Weg zum siebten Minifest in
der Allmend/Luzern.



 

Seit 1999 findet die grösste Ministranten-Veranstaltung
der Schweiz alle drei Jahre statt. Trotz regnerischem
Wetter hatten alle Ihren Spass und freuen sich auf das
nächste Event in Rom im Jahre 2018 - das internationale Ministrantentreffen!
 

Pfr. A. Burali

 

 

 

 

 

Ministranten-Ausflug vom 13. Mai 2017


 

 

 

Begegnung der Kirchgemeinde in Fischenthal

 

 

 

 

Heilige Messe vom 11. Mai 2017 mit
Msgr. László Wonerth aus Rumänien.

 

 

 

 

 

 

 

Firmung 2017


Am Sonntag, 7. Mai firmte S.E. Weihbischof Dr. Marian Eleganti folgende Firmanden aus unserer Pfarrei:

 

Brunner

Michael

Kolberg

Benjamin

Reimann

Fabienne

Rüegg

Ryan

Schmidlin

Sina

Überegger

Pascal

Wettstein

Nina

 

 

 

 

 

Erstkommunikanten 2017


Aus unserer Pfarrei haben sich auf die Erstkommunion vorbereitet:

Betschart

Ria

Estermann

Hannah

Kägi

Svenja

Makesch

Julia

Metzger

Ilona

Randazzo

Alessio

Schmid

Maurice

Vaz de Almeida

Mateu

Vazquez

Elena

 

 

 

 

Brunch vom 3. September 2016

Geniessen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Mit diesen Worten lud die Kirchenpflege alle MitarbeiterInnen und freiwillig Engagierte zum Brunch ein.

 

 

 

 

 

 

Bruderklausenchor bei den Proben

Zum Jahresprogramm

 

 

 

Rückblick - Chilekafi im Mai

  


 

 

 

Einblick in den Religionsunterricht von Katechetin Frau Rita Kobler


Thema: Christi Himmelfahrt


Jesus wurde am Karfreitag gekreuzigt und ist an Ostern auferstanden. Nach seinem Tod erschien Jesus seinen Jüngern immer wieder und redete auch mit ihnen. Am vierzigsten Tag nach seiner Auferstehung wurde er vor den Augen seiner Jünger von einer Wolke in den Himmel gehoben.

Wir lesen in der Bibel Jesus segnete die Jünger und während er sie segnete, verliess er sie und wurde zum Himmel empor gehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren blicken. Die Wolke ist von alters her ein göttliches Symbol. Gott kann wie eine Wolke sein, den Menschen aufnehmend, umfangend, aber auch entziehend und unsichtbar machend.  Wie genau ist das möglich? Darauf weiss nur Gott eine Antwort.

Wie hören und erfahren die Kinder der 2.Klasse im Unterricht Jesus geht zum Vater heim?

Ein neues Erlebnis tut sich auf, wenn sich ein Kind in die Mitte auf eine blaue Decke setzt und die anderen es mit Chiffontüchern langsam, behutsam und sorgfältig bedecken. Es wird eingehüllt als wäre es in einer Wolke. Die Kinder erleben das Umfangen werden, sie erfahren es als angenehm und sehr schön himmlisch einge-
kleidet zu werden.

Die Kinder hören was geschehen ist: Jesus stand mit seinen Freunden auf einem Berg und erteilte ihnen einen wichtigen Auftrag. Er sagte ihnen, dass er nun zu seinem Vater zurückkehren würde und sie ihn nie wieder sehen würden. Sie sollten aber sehen, wie dies geschieht und allen Menschen die frohe Botschaft weiter-
erzählen. Damit sie dafür die Kraft haben, wollte er ihnen seinen Heiligen Geist senden und auf diese Weise bei ihnen sein. Jesus hob seine Hände hoch und verschwand in diesem Moment. Gott umfängt ihn von allen Seiten und nimmt ihn in einer Wolke auf. Darum sahen die Menschen nach oben, so, als wäre Jesus im Himmel über ihnen verschwunden. Da hörten sie eine Stimme, die ihnen sagte, sie sollten nicht länger nach oben schauen, sondern sich im Vertrauen auf Jesus auf den Weg machen und ihren Auftrag erfüllen. Und so machten sie sich staunend und nachdenklich auf nach Jerusalem und warteten dort darauf, dass Jesus ihnen den heiligen Geist schickte.

Durch das erleben der himmlischen Einkleidung, können sich die Kinder gut vorstellen, wie Jesus von einer Wolke umschlossen und in den Himmel zu seinem Vater gehoben wurde.

Anschliessend folgte ein Gespräch mit den Kindern zum erlebten.

Im Vaterunser beten wir: Wie im Himmel so auch auf Erden. Der Himmel kann auch bei uns hier auf Erden sein. Wie, wo, wann kann der Himmel auf Erden sein? Darüber gaben die Kinder ihre Antworten: „Wie wir es eben jetzt erlebt haben. Wenn wir miteinander sorgsam, lieb und freundlich sind. Wenn wir Freunde haben, mit ihnen teilen, einander helfen bei den Aufgaben. Wir uns Zeit nehmen für andere, sie trösten wenn sie traurig sind.“ Die Kinder konnten Christi Himmelfahrt durch das erlebte sehr gut in Worte fassen, verstehen was es für uns bedeutet.  Auch das wir durch den Heiligen Geist, die Kraft von Gott, am Pfingstfest bekommen unseren Beitrag zu leisten, dass etwas „Himmel“ auch auf Erden sein kann. Zu Hause, in der Schule, hier im Unterricht und auf der ganzen Welt.                                                                 
                                                
Katechetin R. Kobler

 

 

 

 

Firmprojekt Bauma, Bäretswil, Fischenthal

Besuch in Chur

 

 

 

Firmanden 2016






Am Samstag, 28. Mai spendete       
S.E. Bischof Vitus Huonder
4 Jugendlichen das Sakrament
der Firmung.

Wir wünschen ihnen auf ihrem
Lebens- und Berufsweg alles
Gute und Gottes Segen.











Erstkommunikanten 2016

Demnächst in der Kirchgemeinde

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