Kurze Biografie vom Hl. Antonius von Padua

Der Hl. Antonius ist am 15.8.1195 in Lissabon geboren. Er studierte in Lissabon und Coimbra und empfing die Priesterweihe. Im portugiesischen Coimbra lerne er Franziskaner kennen. Im Jahr 1220 erfuhr er den Tod  von fünf Franziskanern, die in Marokkowegen ihres christlichen Glaubens getötet worden waren.

Als Missionar begab er sich auf den Spuren der franziskanischen Märtyrer zunächst nach Marokko. Aufgrund einer Krankheit musste er wieder die Heimreise antreten, landete nach einem Schiffbruch aber in Italien, wo er nach weiteren Reiseetappen 1221 auf den heiligen Franz von Assisi traf, der den begabten Redner und Ordensmann 1224 zum Lektor der Theologie für die Minderen Brüder des Ordens an der Universität in Bologna und zum theologischen Leiter des Ordens machte.

Nachdem Antonius von 1227 bis 1230 als Bußprediger in Oberitalien tätig gewesen war, wurde er Ordensprovinzial in Padua, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Er verstarb am 13. Juni 1231. Die Antonius-Basilika in Padua, wo Reliquien des Heiligen aufbewahrt werden, ist eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte.

Heiliggesprochen wurde Antonius schon wenige Monate nach seinem Tod am 30. Mai 1232 von Papst Gregor IX.. Am 16. Januar 1946 erhob Papst Pius XII. Antonius zum Kirchenlehrer.  

 

Kurze Vorstellung zur "Hauskirche"

 

Initiative Hauskirche

Gestützt auf die Idee vom damaligen "Familien-Bischof" Klaus Küng in Oesterreich (2001) möchte ich diese Idee gerade in der heutigen Zeit der Corona-Pandemie der Pfarrei näherbringen. Einige Pfarreien im Kanton Zürich haben diese Idee «Hauskirche» im Ansatz durch den HGU-Heimgruppenunterricht in der 1. Klasse (dies steht aber hier nicht zu Diskussion).

Geschichtliche Einordnung

Um verständlich zu machen, was die Kirche mit dem Begriff „Ecclesia Domestica“ – „Hauskirche“ – meint, beginnt Bischof Klaus Küng mit einem kurzen glaubensgeschichtlichen Überblick.

…In den ersten Jahrhunderten versammelten sich die Christen in Familienhäusern…Mit dem konstantinischen Frieden trat eine grundlegende Veränderung ein: Die Zahl der Christen war stark angewachsen, Privathäuser waren als Versammlungsorte nicht mehr geeignet. Kirchen wurden errichtet, eine geregelte, organisierte Katechese wurde aufgebaut…In den folgenden Jahrhunderten wird der Begriff „Hauskirche“ dann kaum mehr verwendet, erst der Protestantismus führt zu einer neuen Belebung.

In der katholischen Kirche taucht der Begriff erst im II. Vatikanischen Konzil neuerlich auf… Den Eheleuten und Eltern kommt dabei eine ganz besonders wichtige Bedeutung zu (vgl. LG 11, GS 48)…

 

Die Familie wird zum Träger kirchlichen Lebens

Die Eltern sind immer die Erstverantwortlichen für die Glaubensunterweisung ihrer Kinder… sie müssen überlegen, wie sie ihren Tagesablauf organisieren, die Aufgaben in der Familie verteilen, Zeit füreinander finden, miteinander beten, feiern, die Freizeit nützen, auch Konflikte lösen und Spannungen abbauen, wenn dies nötig ist…

Praktischer Lebensbezug: Das Besondere am christlichen Leben in der Familie ist sein praktischer Lebensbezug. Die Familie ist für den Christen der erste Übungsplatz des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe…

Es kann in einer Familie für jung und alt im Zusammenhang mit den Glaubensinhalten sehr viel vermittelt werden, wenn bestimmte Gelegenheiten genützt und andere bewusst gepflegt und entwickelt werden…Das setzt voraus, dass die Eltern sich persönlich mit den Glaubensinhalten auseinandersetzen, Initiative entwickeln, indem sie z.B. geeignete katechetische Materialien suchen.

Soweit der stark gekürzte Vortrag von S.E. Bischof Küng.

 

Impulse zur Hauskirche

Gerne möchte ich Ihnen auf dieser Webseite  spirituelle Impulse in dieser Krisen-Zeit mitgeben. Gerade jetzt sind wir herausgefordert diese Idee der Hauskirche umzusetzen. Ein Ziel, das es mit Gottes Hilfe, mit persönlichem Bemühen jedes einzelnen und gemeinsam zu verwirklichen gilt.

 

 

Demnächst in der Kirchgemeinde

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